Kanzlei für Wirtschafts- und Familienmediation
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Die Abschlussvereinbarung als Ergebnis der Mediation

Die letzte Phase der Mediation (siehe Prozessablauf der Mediation in unserem Downloadbereich) ist die Formulierung der Abschlussvereinbarung. In der vorangegangenen Phase der Mediation wurden im Dialog der Anerkennung Lösungen kooperativ entwickelt, ausgearbeitet und bewertet. Ist das Win-Win Ziel erreicht dann wird nun die von den Mediationspartnern gefundene Konsenslösung in der letzten Phase der Mediation ausformuliert.

 

Zunächst stellen wir bei ALPOMID die verschiedenen Konfliktthemen und die entwickelten Lösungen zusammen. Die Mediationspartner gewinnen so in einer Gesamtschau nochmals einen Überblick und können ihre erarbeiteten Lösungsvorschläge nun im gesamten überblicken, überprüfen und nochmals bewerten.

 

Oft tauchen in dieser Phase dann noch Fragen auf, die die Mediationspartner dann ggfls. noch mit der Hilfe sachverständiger Dritter (z.B. Rechtsanwalt, Steuerberater, Sachverständige usw.) klären.

 

In welcher Form die Abschlussvereinbarung geschlossen werden soll, haben die Mediationspartner üblicherweise bereits (so weit es möglich war) in der ersten Phase bei der Auftragsklärung miteinander und mit ALPOMID festgelegt.

 

In der Familienmediation handelt es sich oft um einen ausformulierten Vertrag (z.B. Ehescheidungsfolgenvereinbarung), der unter Umständen dann auch gerichtlich oder notariell beurkundet werden soll. Möglich ist aber auch (in anderen Fällen, wie etwa bei einer Mediation im innerbetrieblichen Bereich), dass die Ergebnisse lediglich als Stichworte oder als Mindmap festgehalten werden.

 

Eine Möglichkeit, die wir bei ALPOMID sehr oft und erfolgreich praktizieren ist das sogenannte Eintextverfahren. Der Mediator oder die Mediatorin formuliert anhand der erarbeiteten Ergebnisse eine erste Version des Vertrages. Dann startet zunächst ein Mediationspartner mit der Überprüfung dieses ersten Entwurfs (evtl. auch mit eigenem Rechtsbeistand) und formuliert ihn nach seinen Wünschen um. Dann kommt der andere Mediationspartner zum Zuge und so weiter, bis eine gemeinsame endgültige Formulierung entstanden ist.


Bei ALPOMID versuchen wir stets auch darauf hinzuwirken, dass ein Beratungsanwalt der Mediationspartner den Vertrag dann noch einmal überprüft.


Je nach Gegenstand der Mediation kann es auch empfehlenswert sein, noch einen Termin für die Überprüfung der Vereinbarung nach Ablauf einer gewissen Zeit zu vereinbaren. So könnte überprüft werden, ob sich die getroffene Vereinbarung in der Praxis und im Alltag bewährt.

 

In der Abschlussvereinbarung wird in der Regel eine Mediatonsklausel aufgenommen, nach der sich die Konfliktparteien verpflichten, beim Auftreten neuer Konfliktpunkte oder bei der Notwendigkeit von Änderungen, vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ein erneutes Mediationsverfahren durchzuführen.


Meistens hat sich das Mediationsverfahren über mehrere Sitzungen hingezogen hat und war sehr umfangreich und anstrengend. Die Mediationspartner haben durch ihre eigene Leistung mit der Abschlussvereinbarung etwas Großartiges geschafft. Etwas wozu nicht jeder in einem Konfliktfall in der Lage ist - etwas, worauf unsere Mandanten als Mediationspartner mit Recht stolz sein können. Nämlich, die kooperative Lösung ihres Konfliktes - in einem Dialog des Respekts und der Anerkennung, mit Hilfe der Mediation.

 

Daher ist es bei ALPOMID üblich (natürlich nur, wenn die Mediationspartner einverstanden sind), dass die Abschlussvereinbarung in einem schönen und feierlichen Rahmen unterzeichnet wird.

 

Es ist schließlich ein Grund zu feiern, wenn es den Mediationspartnern gelungen ist, in allen Punkten Einigkeit zu erzielen. Wir haben bei ALPOMID übrigens auch eine hervorragende Kaffeemaschine mit einer herausragenden Bohnenmischung.

Kontakt und Terminvereinbarung

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An den Kolonaten 11
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Telefax

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